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Liebe Interessierte an unserer Ortspolitik!

Die Namensänderung von Ruth Skripal auf Ruth Freyenschlag hat uns dazu veranlasst, gleich die vollständige und aktuelle Gemeinderatsliste zu veröffentlichen.

>> Gemeinderatsliste Oktober 2018

Bei Vizebürgermeister Erwin Hackl haben wir auf dessen Wunsch wieder die Adresse und Telefonnummer weggelassen, weil er als pensionierter Kriminalbeamter ansonsten für sich ein Sicherheitsrisiko sieht.

Im Zuge der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ist bald überhaupt zu befürchten, keine Adressen der OrtsvertreterInnen mehr veröffentlichen zu dürfen. Ich bin schon gespannt darauf, wie das unser Bürgermeister („24 Stunden, 365 Tage im Jahr“) nächstens handhaben wird.

Aus der Redaktion unserer Gemeindezeitung höre ich, dass Geburten- und Sterbemeldungen nicht ohne Einverständnisverklärung der Eltern oder Hinterbliebenen mehr erfolgen dürfen. Und der Bürgermeister hat alle Hände voll zu tun, Jubilaren per Bild dokumentiert gesetzesgerecht zu gratulieren, dabei sind gerade diese Menschen stolz auf diese Usance.

Ich und unsere Sympathisanten stehen nach wie vor vollumfänglich für unsere Mauerbacher Anliegen zur Verfügung,

Ihr

Leo Dutzler

Änderung Örtliches Raumordnungsprogramm Nr. 2012-03 / Änderung Bebauungsplan Nr. 17

Als Ergänzung zum Brief des Bürgermeisters Peter Buchner haben wir die beiden Dokumentfolgen online gestellt. Wer sich interessiert, kann sich bequem von zu Hause einen Überblick verschaffen, wie die Planungen rund um das eigene Grundstück aussehen.

Bei Fragen steht während der Amtszeiten das zuständige Bauamt auf der Marktgemeinde Mauerbach Rede und Antwort.

Allenfalls kann auch ich sachdienlich antworten, Ihr

Leo Dutzler


Änderung Örtliches Raumordnungsprogramm Nr. 2012-03

Änderung Bebauungsplan Nr. 17

>> Raumordnungsprogramm

Änderung des ÖROP Nr. 2012-03 / Änderung des Flächenwidmungsplans Nr. 2012-03 / Änderung Bebauungsplan Nr. 17

Sehr geschätzte GrundeigentümerInnen!

Angefügte Dokumente sollten Ihre Beachtung finden, sind Sie doch direkt davon betroffen. Jede(r) Grundstückseigentümerin bzw. -eigentümer hat dieser Tage unter Zahl 5793/18/mk ein diesbezügliches Schreiben unserer Marktgemeinde Mauerbach erhalten.

Fristgerecht schriftlich bis 26. Oktober 2018 beim Gemeindeamt eingelangte Stellungnahmen helfen Ihrer Interessen wahren!

Ihr

Leo Dutzler

>> Raumordnungsprogramm

„Kommt, reicht euch die Hände!“

Es ist nicht der Zynismus im politischen Handwerk, dem ich Raum gebe, vielmehr hat für mich das Gemeinsame in der örtlichen Familienpflege Vorrang. Für Verhinderungspolitik à la Christine Pennauer oder Wolfgang Beran ist kein Platz in Mauerbach.

Elisabeth Richter und Nina Gruy-Jany (Foto: Christina Frank)

Seit Herbst 2015, erinnere ich zunächst an die Historie, ist der von Elisabeth Richter und Nina Gruy-Jany parteifrei gegründete „Menschengarten“ zur Stärkung, Unterstützung und als Ort der Gemeinschaft für Kinder und Familien da. „Menschengarten“ ist ein gemeinnütziger Verein für Gesundheit, Entwicklung und soziale Themen. Mittels Angeboten der Beratung, Weiterbildung, Befähigung und Vernetzung möchte Menschengarten die persönlichen Lebenssituationen der Menschen in der Region verbessern und bereichern sowie das Miteinander fördern.

Diese einmalige und weit über die Ortsgrenzen geschätzte an sich parteifreie Einrichtung benutzt im Keller der Schlossparkhalle die Max- &-Moritz-Räumlichkeiten und bittet die Gemeinde regelmäßig um finanzielle Unterstützung.

Die Organisation „Die Kinderfreunde“ der Ortsgruppe Mauerbach, basierend auf der sozialdemokratischen Gründungsidee vor 110 Jahren, arbeitet ehrenamtlich und organisiert im parteieigenen Klubhaus kostenlos das ganze Jahr hindurch Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und Familien. Basis für ihr Handeln bilden gemeinsame Werte wie Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Dabei fühlen sie sich einer Pädagogik verpflichtet, die das Kind in den Mittelpunkt stellt, d. h. die vom Kind selbst und seinen Lebens- und Entwicklungsbedürfnissen ausgeht und seine Selbstwertkompetenz stärkt.

Leistung entscheidet

Nun will ich nicht urteilen, wer mehr für die Familienarbeit im Ort leistet. Dem Vernehmen nach wird der „Menschengarten“ von der Bevölkerung gerne in Anspruch genommen. Über die Leistungsbilanz „Die Kinderfreunde“ im Ort ist mir bis dato wenig bekannt.

Im Koalitionsmodus ÖVP/SPÖ fand kürzlich die Anhörung der Wünsche von Richter und Gruy-Jany statt. Mit dem für sie ernüchternden Ergebnis, dass sich im Gegensatz zu Vizebürgermeister Erwin Hackl und Gemeinderat Gerhard Stitzle die SPÖ-Gemeinderatsvertreter Pennauer und Beran gegen jedwede Unterstützungszusage durch die Gemeinde aussprachen, jedoch Gegenvorschläge ausblieben. Die „Menschengarten“-Damen mussten sich in der streckenweise peinlichen Befragung wie bei der Inquisition vorgekommen sein, war von Beteiligten zu hören.

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Wissenswertes zum Kutscherstall

Der Retter: Prof. Mag. Sigurd Meixner unterlief mit geschickter
Verzögerungstaktik alle Abrisspläne des Kutscherstalls.
Der Macher: Bürgermeister Peter Buchner MBA
„erbte“ den Kutscherstall mit Denkmalschutz-Auflage.

Jetzt, wo der Kutscherstall restauriert ist und dem Kern ein modernes Gemeindeamt innewohnt, erinnern wir an den „Retter“ der nahezu 200 Jahre alten Fuhrwerkseinrichtung und an den „Macher“ zur nunmehrigen Nutzung.

Um 1986 wurde auf VP-Initiative ein Platz für einen neuen Turnsaal gesucht, um darauf die heutige Schlossparkhalle zu errichten. Walter Cet von der SP wiederum sorgte mit seinem Antrag für den Erwerb des gesamten Areals (im Besitz von A. Kosta), auf dem der Kutscherstall steht.

Der Kutscherstall vor der Sanierung. Foto: Pilter

In der Folge wogte die politische Meinung zwischen Abriss und Neubau hin und her. Es gab umsetzungsreife Neubaupläne mit Einrichtungen für Freiwillige Feuerwehr, Gemeindeamt, Poststelle, Mutterberatung, Gewerbeansiedlungen u. v. m., die bei einer Feier im Beisein des damaligen Landeshauptmannes Siegfried Ludwig (1981–1992) präsentiert wurden.

Unter Professor Mag. Sigurd Meixner regte sich darob Widerstand und der Abriss konnte wieder und wieder hinausgezögert werden – so lange, bis das Bundesdenkmalamt den Kutscherstall unter Denkmalschutz stellte und damit die Zerstörung verhinderte. Das war 1990. Zuvor waren mehrere Anläufe, das Gebäude zu verwerten, gescheitert, so auch ein Umbau zum Gemeindeamt. So fungierte in Miete das Gebäude von Professor Wolfgang Janko an der Allhang Straße 14–16 bis jetzt als Gemeindeamtsprovisorium.

Danach folgte das lange Warten und der Kutscherstall verkam zur Ruine. Das Dach war undicht und die Räume dienten maximal den gerade Regierenden im Ort als Depot für Wahlwerbeutensilien. (mehr …)